Zeitqualität

Zeitqualität für die 40. Woche 2020 28. Sept. - 4. Okt. 2020

Saturn beendet in dieser Woche, genaugenommen am Dienstag, seine Rückläufigkeit, weshalb alles, was in den letzten Wochen zäh verlief und Hartnäckigkeiten zeigte, wieder anfangen kann, in den Fluss zu kommen. Doch dies passiert eher auf eine Hauruck-Art, denn Mars weckt Saturn mit einem Spannungsquadrat aus seiner Rückwärtsreise auf. Wir könnten daher am Anfang dieser Woche auf plötzliche Bewegungen stoßen, die Altbewährtes, Gewohntes oder Festgefahrenes aus dem Kurs werfen, damit wir genau dorthin schauen und überprüfen können, ob wir diese Strukturen noch brauchen. Achtung: die Saturn-Mars-Quadratur kann am Dienstag auch zu einer erhöhten Unfallneigung führen. Weil gleichzeitig eine Opposition zwischen Sonne und Chiron stattfindet, ist das Risiko für das Aufkommen von Verletzungen höher als sonst. Aber auch die letztgenannte Opposition birgt eine Gelegenheit in sich, sich alter Wunden zuzuwenden, die noch der Aufmerksamkeit bedürfen und die immer wieder zu Krisensituationen führen. Es könnte jetzt der Zeitpunkt da sein, diesen Knoten zu lösen und zu schauen, was hinter diesem Muster steht. Hier könnte sich eine Gabe zeigen, die zum Lebensplan gehört.

Dienstag bilden Venus und Mars auch ein Trigon, was Harmonie in Beziehungen hineinbringt. Auf der männlichen Seite (Mars) steht jedoch noch immer die Konjunktion mit Lilith, die weiterhin aktiv ist. Dadurch ist der männliche Part zurzeit mit Energien erfüllt, in denen es vor allem um Abwehr, Provokation und Tabubruch geht. Dies zeigt sicht vor allem gesellschaftlich in der Form, dass viele Missbrauchsfälle an die Öffentlichkeit kommen und der Geschlechterkampf mehr als sonst eine Rolle spielt. Mit Venus kommt jetzt ein klein wenig Entspannung in diese Situation. Betroffen von dieser Mars-Lilith-Saturn-Konstellation sind die Türkei und Recep Erdogan, Prinz Andrew, George W. Bush, die Schweiz, Griechenland und die New Yorker Börse. Auch Frankreich ist betroffen. Dort wird die Regierung herausgefordert, die nicht von ihrem alten Kurs abweichen will. Seit einigen Jahren ist Frankreich im Wandel. Und seit letzter Woche, seit die Sonne durch das 4. Haus des Landeshoroskops läuft, ist das Volk dran, seine Bedürfnisse mitzuteilen. Diese Phase hält bis Ende Oktober an.

Den Rest der Woche ergeben sich keine weiteren größeren Konstellationen. Am Donnerstag um 23.05 Uhr MESZ haben wir Vollmond. Und am Sonntag beendet Pluto seine Rückläufigkeit und wird wieder direktläufig. Damit laufen jetzt nur noch drei Planeten rückwärts: Mars, Uranus und Neptun. Das Aufkommen vergangener Inhalte, um sie zu bearbeiten, lässt also etwas nach. Schwere, dunkle Schattenthemen weichen etwas, und übrig bleiben Inhalte, die sich um Taten, Aggressivität, Freiheit und Abhängigkeiten sowie Desillusionierungen und Wahrheiten drehen. Pluto wird übrigens auf demselben Grad direktläufig, auf dem am 12. Januar die Saturn-Pluto-Konjunktion stattfand. Mit dieser ersten der Dreifach-Konjunktionen dieses Jahres begann die Corona-Krise. Möglicherweise wird mit dem Sonntag das Ende der Krise bzw. der Beginn der Wahrheit um Corona eingeläutet, nämlich dann, wenn Pluto - der den Repräsentant des Schattens, des Dunklen und der unsichtbaren Gefahr symbolisiert - wieder in eine Vorwärtsbahn steuert.

In China wird man sich über etwas Dunkles, vielleicht ein dunkles Geheimnis oder etwas, das bisher verborgen wurde, bewusst. Angela Merkel wird am Dienstag/Mittwoch auf etwas Berufliches hingewiesen. Spanien hat diese Woche mit wirtschaftlichen Schwierigkeiten zu tun. In Deutschland wird das Bildungssystem oder die Kirche in Frage gestellt. Bei der NSA gibt es Funktionsstörungen und möglicherweise einen Verlust von Daten. Und Papst Franziskus bewegt sich mit seinem Glauben/spirituell auf dünnem Eis (Neptun-Opposition).

Drei Länder feiern diese Woche Geburtstag. Am Donnerstag (1.10.) ist es China, am Samstag (3.10.) Deutschland und am Sonntag (4.10.) Belgien. Damit beginnen für diese drei Staaten neue Jahresthemen. China wird sich im beginnenden Jahr mit Werten seines Volkes auseinandersetzen, wobei es um die Überwindung der Gesundheitskrise geht. Ein Wandel ist im Bildungssystem und in der Religion zu erwarten. Was unterdrückt wurde (Tabus usw.), wird an die Oberfläche drängen, damit eine Transformation stattfinden kann. Deutschland erlebt im neuen Jahr einen Ausgleich. Das Weibliche und der Ausgleich für die Frau werden zum Thema werden. Die Gesundheitskrise spielt eine Rolle, wobei auch hier Dinge aus dem Verborgenen zum Vorschein kommen! Ein Wandel findet im Volk statt, das anfängt, sich mehr für das Miteinander einzusetzen. Über Belgiens neues Jahresthema kann ich leider nichts sagen, da ich keine genaue Geburtszeit von dem Land habe.

Portaltage

In dieser Woche haben wir zwei Portaltage: Dienstag und Sonntag. Portaltage sind Tage aus dem Mayakalender, an denen die Schwingung auf der Erde steigt, wodurch wir mehr als sonst Dinge wahrnehmen, die wir sonst nicht sehen oder fühlen können. Wer so hohe Energien nicht gewöhnt ist, könnte unter Kopfschmerzen und/oder Schwindel leiden. Noch mehr als sonst übrigens, denn zurzeit haben viele Transformationssymptome, zu denen auch Kreislaufschwäche, Herzrasen und Schwindel sowie Kopfschmerzen gehört.

Sternenhimmel

Am Donnerstag ist nicht nur Vollmond, sondern auch Merkurs größte östliche Elongation (Winkelabstand zur Sonne). Außerdem beginnen die Orioniden aktiv zu werden, ein Sternschnuppenschwarm, der bis zum 7. November anhält und dessen Maximum am 21. Oktober zu erwarten ist. Die Orioniden kommen aus dem Sternbild des Orion und stammen vom berühmten Halleyschen Kometen. Das Maximum der Delta-Aurigiden findet bereits diese Woche statt, nämlich am Samstag. Dieser Meteorstrom ist vom 17. September bis 9. Oktober aktiv und kommt aus dem Sternbild Fuhrmann. Leider sind nur rund 5 Sternschnuppen pro Stunde von dort zu erwarten. In der Nacht von Samstag auf Sonntag gibt es noch zwei Konstellationen zu beobachten. Zuerst ab 0 Uhr den Mars rechts vom Mond am südöstlichen Nachthimmel (Bild). Der Mond ist übrigens an diesem Tag etwas weiter von der Erde entfernt als sonst. Wer über ein Teleskop verfügt, kann links vom Mond den Uranus als kleinen grünlichen Fleck finden. Gegen 5 Uhr kann man am östlichen Himmel Venus und direkt über ihr den hellen Hauptstern des Löwen, Regulus, beobachten (Bild rechts). In der Nacht darauf (von Sonntag auf Montag) ist der Mond, der zuvor beim Mars verweilte, in Richtung Uranus weitergewandert und befindet sich links unter ihm.

Mondkalender

Bis Mittwoch nimmt der Mond noch zu und wir befinden uns in einer Zeit des Aufbaus und der Stärkung. Montag steht der Mond noch im Wassermann und lädt uns ein, unsere Nerven und Venen sowie unsere Unterschenkel zu stärken. Dienstag wandert er ins Zeichen Fische weiter, in welchem er bis in die frühen Morgenstunden des Donnerstags verbleibt. In dieser Zeit wechselt der Mond die Phase, weshalb ein Aufbau nur noch bis Mittwoch möglich ist. Dieser betrifft das Lymphsystem, das Bindgewebe und die Füße. Eine gute Zeit für Fußreflexzonenmassage! Ein guter Zeitpunkt auch fürs Pflanzengießen. Nach dem Vollmond am Donnerstagabend beginnt die Phase des abnehmenden Mondes, wodurch eine Zeit der Reinigung anfängt, die im Zeichen Widder beginnt. Hier geht es um die Entlastung des Gehirns, der Augen und der anderen Sinnesorgane. Ein guter Zeitpunkt, um mal vom Stress abzuschalten! Im Garten können Früchte geerntet und eingelagert oder weiterverarbeitet werden. Auch ist es ein günstiger Zeitpunkt, um Pflanzen zurückzuschneiden, bevor es durch den Einbruch der Kälte nicht mehr möglich ist. Sonntag wechselt der Mond ins Zeichen Stier. Jetzt geht es um die Entlastung von Hals, Nacken, Zähne und Kiefer. Eine Nackenmassage ist an diesem Tag genau das Richtige.

Erntedankfest

In dieser Woche findet das Erntedankfest statt. Als man noch selbst anbaute und erntete, war es völlig normal, ein Erntedankfest zu begehen. In den USA feiert man "Thanksgiving" noch mit einem Essen, zu der die ganze Familie eingeladen wird. In Deutschland, wo es Erntedank seit 1773 gibt, fällt dieser Tag immer auf den Sonntag nach dem Michaels-Tag (29.9.). Dieses Jahr ist das der 4. Oktober, also diesen Sonntag. Beim Erntedankfest werden die Erntegeräte gesegnet, man bedankt sich beim Feld und schmückt den Erntewagen. Es wird eine Erntepuppe aus Stroh gebastelt und eine Erntekrone aus vier Getreidesorten. Und man gab etwas vom Geernteten an die Armen weiter. Schließlich wird von der Ernte eine Mahlzeit zubereitet, die sich die gesamte Familie in Dankbarkeit schmecken lässt. Dankbarkeit und Besinnung darauf, was man alles bekommen hat, ohne der Gier auf Mehr nachzugehen, ist Sinn dieses Festes. Das gilt auch für geistig-seelische Dinge. Vielleicht kommt ja der eine oder andere, der dies hier liest, dazu, in diesem Jahr das bei uns vernachlässigte Fest wiederzubeleben, auch wenn es nur wenig ist, was wir auf unserem Balkon oder im eigenen Garten geerntet haben.

Diese Woche schenkt uns bestenfalls ein Glück-im-Unglück-Geschehen, das, wenn wir achtsam sind, genutzt werden kann, um nicht mehr Benötigtes abzuschaffen. Es ist das berühmte "Lernen aus der Krise" gemeint. Wertvolle Einsichten sind möglich, um dankbar das anzunehmen, was wirklich zu einem gehört und das freizulassen, was nicht mehr stimmig ist. Auch kehren wir zum Teil zu dem zurück, wo dieses Jahr alles begonnen hat. Und es gibt Chancen für Abschiede und Neuanfänge.